Idee + Know-how = Team?! „Gründerflirt“ bringt Gründer und Jungunternehmer zusammen

Gründerflirt in Offenbach, 60 Teilnehmer tauschten sich aus

Gemeinsam mit Förderern und Partnern aus und um Offenbach lud das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte erneut zum „Gründerflirt“ ein. Ziel der Matching-Veranstaltung ist die Bildung erfolgreicher Gründerteams. Rund 60 Gründer, Gründungsinteressierte, Jungunternehmer und Re-Starter fanden sich am Donnerstag, 4. Juli 2013, im Ostpol° Gründercampus in Offenbach am Main ein, um den „Gründungspartner fürs Leben“ zu finden.

Denn: Als „Einzelkämpfer“ gestartet, merken viele Unternehmensgründer schnell, dass sie mit den Ressourcen, aber auch ihrem unternehmerischen Wissen an ihre Grenzen stoßen. Doch den passenden Gründungspartner zu finden, der das gesuchte Know-how mitbringt und – ein nicht zu unterschätzender Faktor – mit dem zugleich die Chemie stimmt, erweist sich als gar nicht so einfach. Mit dem „Gründerflirt“ hat das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte daher eine Plattform zur Förderung von Teamgründungen geschaffen, bei der „Ideengeber“ und „Know-how-Geber“ in drei moderierten Matchingrunden gezielt aufeinandertreffen. Ergänzt werden die Veranstaltungen durch individuelle Teamanalysen des Systempartners Malamut Team Catalyst.


Zur Eröffnung begrüßten Winfried Männche, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH Offenbach (GBO) sowie Jürgen Reith, Prokurist und Bereichsleiter Firmenkunden der Vereinigten Volksbank Maingau die Teilnehmer. Nach einem ersten Kennenlernen im Rahmen eines „Start-togethers“ gaben die Moderatoren Ulrike Mayr und Tjark Friesen vom F.A.Z. Institut, Innovationsprojekte dann schon bald den Startschuss: „Auf die Plätze, flirten, los!“ Ausgestattet mit einem Flirtpass zur schriftlichen Erfassung interessanter Kontakte standen in Runde eins zunächst die „Ideengeber“ vor der Herausforderung, die von Tisch zu Tisch wechselnden „Know-how-Geber“ innerhalb kurzer Zeit von ihrer Gründungsidee zu überzeugen. Vom Start-up zum Thema Datensicherheit im Arbeitsumfeld, über ein junges E-Commerce-Unternehmen mit individuell angepassten Stiefeln, über Ideen von auf Apps basierendem Infotainment in Fahrzeugen oder Geo-Wetter-Apps bis hin zum Feinkosthandel präsentierten die Gründer eine Vielzahl spannender Projekte.

In der zweiten Flirtrunde schlug die Stunde der „Know-how-Geber“. Sie hatten nun die Gelegenheit, den „Ideengebern“ ihre Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft/Geschäftsführung/Controlling oder Vertrieb/Marketing/PR darzulegen, die sie in ein Gründungsunternehmen einbringen möchten.

Die abschließende dritte Runde gab Bietenden und Suchenden die Gelegenheit, sich frei zu vertiefenden Gesprächen und ersten möglichen Gründungsteams zusammen zu finden. Betreut wurden die Gründungswilligen hierbei von „Flirtscouts“ aus den regionalen Gründernetzwerken, die die wechselnden Gesprächsrunden moderierten und den Flirtenden beratend zur Seite standen.

(Quelle FAZ-Institut)

24.07.2013