Gründerportraits

Wir möchten Ihnen erfolgreiche Gründer und Gründerinnen aus Offenbach vorstellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Gründergeist inspiriert 150 Schüler - Theodor-Heuss-Schule und IHK setzen Theorie in Praxis um

An der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach startete im September 2016 erstmalig das Projekt „Unternehmensgründung“. Die Idee war das theoretische Wissen aus dem Unterricht mit praktischem Tun zu untermauern.  Dafür holte sich die THS starke Netzwerkpartner wie die IHK Offenbach und bestehende Unternehmer aus und um Offenbach in die Jury. 50 Gruppen gingen ins Rennen und Hanno Schäfers, Lehrer für Politik und Wirtschaft und Mathematik an der THS, ist stolz, dass die Schüler intensiv und motiviert an dem Unternehmensgründungsprojekt mitgearbeitet und sehr gute Ergebnisse erzielt haben.

„Ich finde es wichtig dass die Lernenden mit der Teilnahme an diesem Projekt eine Möglichkeit bekommen,  ihr theoretisches Wissen auch praktisch anwenden zu können. Damit wird  die Selbstständigkeit der Schüler gefördert wird, da im Rahmen des Projekts unternehmerisches Handeln gefordert ist. Die  Schülerinnen und Schüler bekommen  alternative Wege zu einem Studium aufgezeigt, da sie zum Beispiel mit der Erstellung eines Businessplans und der Unterstützung der IHK Offenbach sowie den drei Unternehmen wertvolle Einblicke in  Gründungstrategien von Unternehmungen erlangen können.“ so Schäfers weiter.

Für die teilnehmenden Schülergruppen war es ein spannendes Erlebnis, bei dem sie viel über das Thema Selbstständigkeit aber auch sich selbst lernen konnten. So überlegte sich das Team um
Natalya Silva de Vasconcels die erste Shisha-Bar für Frauen zu gründen. Persönliche Gastronomieerfahrungen und der kulturelle Bezug brachte sie auf die Idee. Über den Unterricht hinaus investierten sie viele Stunden, um den Businessplan zu erstellen. Ihr begeistertes Fazit: „Wir lernten uns dabei persönlich intensiver kennen, erkannten  unsere Stärken und Schwächen und wurden ein super Team.“

Eine ganz andere Idee hatte die Gruppe um Eyüp Kiran, die eine Handy App entwickeln wollten. Mit Hilfe der App bekommt man Bekleidungsvorschläge, um vom coolen Freizeit-Look bis hin zum smarten Business-Dress immer richtig gekleidet zu sein. Kiran sagt, ihm sei bewusst geworden, dass eine Selbständigkeit vielfältige Herausforderung beinhaltet. Sein Vater ist selbst Unternehmer und er weiß durch das Projekt jetzt erst, wie kompliziert die Realität aussieht. Eigentlich wollte er sich gleich nach der Schule selbständig machen, aber nun will er lieber erst eine gute Ausbildung absolvieren, um mehr Erfahrungen zu sammeln.


Stolz berichtet Ismail Isik von der Idee „UmbrellaLED“, die sein Team entwickelt hat. “Wir wollten uns spezialisieren und haben daher ein bestehendes Produkt trendig gemacht.“, so Isik. Regenschirme sollen mit Hilfe von aufgebrachten LEDs als Werbeträger genutzt werden. Um die Jury zu überzeugen, baute das Team sogar einen Prototypen. „Uns hat es viel Spaß gemacht und wir fanden es toll, dass wir und unsere Idee anerkannt wurden.“ sagt Isik.

Auch die Jury war beeindruckt, mit welcher Energie und Interesse die Schüler aktiv dabei waren. Bernd Eckmann, Gründungsberater der IHK Offenbach meint: „Es war motivierend mitzuerleben, wie die Pläne Gestalt annahmen und die Schüler dabei hinzu gelernt haben. Bei vielen reifte die Einsicht, dass nicht Spontanität, sondern Beharrlichkeit und Ausdauer sowie vorausschauendes Planen Garanten für eine erfolgreiche Unternehmensgründung sind."

Alle Beteiligten sind sich einig: Das Projekt hat sich gelohnt. Tolle Ideen entstanden, die vielleicht auch zu konkreten Projekten werden, Kontakt wurde geknüpft und handfeste Preise, wie Gutscheine für einen Kletterkurs oder eine Segway-Tour durch Offenbach belohnten die intensive Arbeit der Schüler.

Kontakt:
Theodor-Heuss-Schule
Berufliche Schule für Wirtschaft und Gesundheit der Stadt Offenbach am Main
Buchhügelallee 86, 63071 Offenbach
069 / 80 65 24 35,
THS@verw.ths.schulen-offenbach.de

IHK Offenbach, Bernd Eckmann
Frankfurter Straße 90, 63067 Offenbach
069 8207-141,
eckmann@offenbach.ihk.de


„Shorts at Moonlight“ brachte den Durchbruch

Wir kennen sie, die sympathischen virtuellen Gestalten im PC, die mit uns sprechen, als seien sie reale Personen. Im Internet helfen sie uns, ein Konto zu eröffnen, eine E-Learning-Einheit durchzuarbeiten oder sich mit Hilfe der Krankenkasse das Rauchen abzugewöhnen.

Julia Willem ist eine der Schöpferinnen solcher animierter Figuren, aber sie kann noch viel mehr. Die 28-jährige hat am Hessenring ein kleines Büro, in dem sie nicht nur virtuelle Figuren entwirft und zum Leben erweckt, sondern Geschäftskunden alle möglichen Medienproduktionen bietet, mit Spezialisierung auf Corporate Design und Animationsfilme.

Im Mai 2015 hat Julia Willem ihren Bachelor im Bereich Virtual Design im Spezialgebiet Motion Graphics gemacht. Virtual Design ist ein Studiengang. Im Mai 2015 hat Julia Willem ihren Bachelor im Bereich Virtual Design im Spezialgebiet Motion Graphics gemacht. Virtual Design ist ein Studiengang an der Hochschule Kaiserslautern rund um 3D, interaktive Anwendungen und virtuelle Räume. Während des Studiums machte die talentierte junge Frau ein Praktikum bei einer Frankfurter Filmproduktionsfirma und bekam noch während des Studiums einen Job angeboten. Der günstigeren Mieten wegen kam sie nach Offenbach. Leider konnte die Firma sie nach eineinhalb Jahren nicht weiter beschäftigen. So kam sie zur Offenbacher Arbeitsagentur in die Arbeitsvermittlung.

Sie hatte zwar immer damit geliebäugelt, aber nicht den festen Plan, sich selbständig zu machen. „Da kam allerhand zusammen“, lacht sie im Nachhinein. „Der Frust über die unerwartete Kündigung, der Erfolg bei ‚Shorts at Moonlight‘ und ein interessanter Kunde, der daraufhin mit einem Auftrag winkte.“ Dazu noch die Beratung durch ihre Arbeitsvermittlerin, die sie darin bestärkte, es mit der Selbständigkeit zu versuchen. „Die Sicherheit des Gründungszuschusses hat mir sehr geholfen und mich zu dem meinem Vorhaben ermutigt“, sagt die junge Frau heute.

Mit Hilfe der Arbeitsagentur wurde Julia Willem im Oktober letzten Jahres Geschäftsführerin ihres eigenen Unternehmens „Pink Pigsel“ (www.pink-pigsel.de).

Die Agentur für Arbeit kann Existenzgründungen fördern, wenn ein Restanspruch auf Arbeitslosengeld I von mindestens 150 Tagen besteht. Der Geschäftsidee muss durch eine fachkundige Stelle die Tragfähigkeit bestätigt werden und die persönliche Eignung für die Selbständigkeit muss gegeben sein. Ob Gründungszuschusses gewährt wird, liegt immer im Ermessen der Arbeitsagentur. „Wenn es genug offene Stellen gibt oder sachliche Gründe dagegen sprechen, muss er verwehrt werden. Das hat der Gesetzgeber so festgelegt“, erläutert Arbeitsvermittlerin Astrid Ehrhard.

In den ersten sechs Monaten beträgt der Gründungszuschuss so viel wie das individuelle Arbeitslosengeld plus 300 Euro monatlich. Später kann er für weitere neun Monate in Höhe von 300 Euro geleistet werden. Zudem kann man sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern.

Mittlerweile hat Julia Willem noch weitere Kunden gewonnen, unter anderem aus dem Medizinsektor. „Ich arbeite für Unternehmen jeder Größe“, erläutert sie. „Auch Mittelständler brauchen heute vernünftige Internetauftritte, gehen auf Messen oder haben Produkte, die erklärungsbedürftig sind.“

Gründungswillige können sich im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur Offenbach an jedem ersten Montag im Monat detailliert über Voraussetzungen der Förderung informieren.

Wer beabsichtigt, sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig zu machen, sollte in jedem Fall gleich nach der ersten Idee mit seiner Arbeitsvermittlerin oder seinem Arbeitsvermittler sprechen. Termine gibt es unter Telefon: 0800 4 5555 00 (kostenlose Hotline).


Kontaktdaten Julia Willem:


pink pigsel- Ihr Experte für Corporate Design & Animationsfilm

mobil: 0151 54823660
phone: 069 46909537
email: contact@pink-pigsel.de
web: www.pink-pigsel.de


Manga-Schule im Ostpol

Christina Plaka, die bekannteste deutsche Mangazeichnerin, hat im Sommer dieses Jahres im Gründercampus Ostpol ihre Zeichenschule i am mangaka! gegründet. Nach elf Büchern möchte sie ihr Wissen weitergeben und Begeisterung für diese japanische Tradition bei Kindern wie Erwachsenen wecken

In Deutschland gibt es bisher nur eine Manga-Zeichenschule in Hamburg mit einer Niederlassung in Neuss. Daher ist die Schule von Christina Plaka zwar nicht die erste, aber dennoch einzigartig in Deutschland, da sie den Fokus auf die traditionelle, also manuelle und nicht auf die digitale Herstellung von Manga legt. Und das ist nicht alles, denn gleichzeitig wird auch die japanische Bildsprache, Bildsymbolik und Kultur mit vermittelt, wofür Frau Plaka als professionelle Mangaka und Japanologin besonders qualifiziert ist. Basis dafür war unter anderem das zweijährige Studium in Kyoto und ihr Abschluss als Master of Manga Studies.

Regelmäßig sind Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene im Angebot, und bereits der Sommer-Ferien- Workshop war ein voller Erfolg. Die positiven Rückmeldungen ihrer Teilnehmer geben ihr Kraft und Zuversicht, denn die Gründung der Zeichenschule erforderte Risikobereitschaft und eine genaue Planung. „Ich habe dafür die Gründungsberatung von KIZ in Anspruch genommen – hier habe ich das Buchhaltungs- und Business-Plan-Seminar besucht und viele wertvolle Tipps, Antworten zu Fragen und nützliche Unterlagen für mein Unternehmen erhalten. Das hat mir vor allem geholfen, die Umsetzung meines Projektes bzw. meiner Vision Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen“, erinnert sich Plaka.

Für die Zukunft hat Christina Plaka noch vieles vor, welches auch über die Manga-Schule hinausgeht. Ein Traum von ihr ist es, über i am mangaka! den Kulturaustausch zwischen Japan und Offenbach zu unterstützen, indem sie den Schüleraustausch zwischen Offenbach und Kawagoe unterstützt oder Kooperationen mit japanischen Institutionen aufbaut.

Kontakt:
Christina Plaka, i am mangaka! Manga Zeichenschule Rhein Main
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, Offenbach,
Tel.: 0157-39330069, E-Mail: hello@i-am-mangaka.com


Gründungsidee aus Liebe zu Offenbach

Josip Budimir, gebürtiger Offenbacher, liebt seine Heimat und Bier. Daraus entstand seine Gründungsidee „Offenbacher Stoff“. Als ehemaliger Absolvent der Hochschule für Gestaltung startete er seine berufliche Karriere  als Angestellter in diversen Werbeagenturen in Hamburg und Frankfurt im Bereich der Kreation. Er verantwortete die ganzheitliche Konzeption und gestalterische Entwicklung von Marketingmaßnahmen für nationale und internationale Unternehmen und Konzerne. Dann entdeckt er in einer Wochenzeitung die Geschichte eines Dortmunder Mannes, der ein altes Bierpatent mit dem dazugehörigen Rezept sein eigen nennen darf. Dieser hatte erst im Rentenalter angefangen das Rezept zu brauen. So lange wollte  Budimir aber nicht warten und konkretisierte seine Idee von einem Offenbacher Bier.

 

2011 kam er aus Hamburg zurück nach Offenbach und recherchierte im Stadtarchiv nach alten Offenbacher Bieren. „Es gab auch in Offenbach Bier und Brauer“, erzählt Budimir, „allerdings wurde kein Braurecht ausgesprochen und verbrieft und daher ist leider die Offenbacher Biertradition nicht weitergegeben worden.“

Er fing klein an und bestellte Zutaten zum Bierbrauen und legte im Einmachtopf seiner Mutter die ersten Sude an. Die Marktrecherche ergab allerdings, dass wegen der schwankenden Qualität und gesetzlichen Restriktionen kein Interesse an hausgemachtem Bier bestand. Also musste Herr Budimir das ganze Projekt größer planen. Daher suchte er sich einen Partner und fand ihn in der Michelsbräu-Arnsteiner Brauerei. Diese blickt auf 300 Jahre Brautradition zurück und ließ sich für das Vorhaben begeistern. Stolz berichtet Budimir, dass er mit dem Braumeister das Rezept entwickelte, die Etiketten gestaltete und ein lokales Vertriebsnetz aufbaute.

Sein Ziel für die Zukunft ist, dass er gerne eine echte Brau- und Bierkultur in Offenbach etablieren möchte. Budimir ist optimistisch auch das zu meistern, denn die wachsende Fan-Gemeinde bestätigt ihn. „Ein Getränk, das mit starkem Bezug zur Stadt und Region aufbaut und mit Liebe und Leidenschaft hergestellt wird, regt zum Austausch an und verbindet Menschen“.

Kontakt: Josip Budimir – Offenbacher Stoff
Taunusstr. 19, 63067 Offenbach am Main
0174 49 69 187, kontakt@offenbacher-stoff.de


Auch mal auf Umsatz verzichten

„Man muss sich über seine Ziele bewusst sein und diese über das Tagesgeschäft stellen.“ Sonst, davon ist Arne Bippes überzeugt, wird aus einem Freelancer-Zusammenschluss keine große Agentur. Keine Agentur wie BippesBrandão aus Offenbach, deren Gründung von Anfang an auf Wachstum angelegt war. Bippes und sein Co-Gründer Ivon Brandão kennen sich schon seit der gemeinsamen Schulzeit. Brandão kam zum Studieren an der HfG nach Offenbach und machte sich danach selbstständig, während Bippes eine „gute Festanstellung“ bei einem DAX-Konzern bekam. Geschäftlich kamen beide zusammen, als Brandão sich von seiner ersten Agentur trennte, zugleich aber zu einem Pitch aufgefordert wurde. Dafür wurde Bippes sein neuer Partner, beide gewannen ihren ersten Pitch, bevor sie überhaupt ein Büro hatten, geschweige denn eine Agentur waren. Nach knapp 13 Jahren stetigem Wachstum beschäftigen sie in der Heyne-Fabrik 25 Mitarbeiter.

BippesBrandão plant, gestaltet und realisiert digitale Erlebnisse, die sich durch kreative Ideen, hochwertiges Design, intuitive Nutzerführung und zukunftsweisende technische Umsetzung auszeichnen. Dabei entstehen dann Lösungen wie Markenauftritte, Online Kampagnen, Social Media Integrationen oder Tablet & Smartphone Apps. Durch den Einsatz von Content-Management-Systemen und innovativen Frameworks kombiniert mit den neuesten Erkenntnissen aus Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -marketing (SEM), umgesetzt in agilen Prozessen, werden auch schwierige Herausforderungen zu einer für Kunden und Nutzer optimalen Lösung geführt, getreu dem Leitgedanken „Nutzer verstehen“ und der Konzentration auf das Wesentliche: sowohl für die Kunden als auch in der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber.

Was nach Zufallsgründung klingt, war das Gegenteil: „Wir wollten von Anfang an eine Agentur machen und haben entsprechend vorausschauend gehandelt“, blickt Bippes zurück. Im Kreativbereich gebe es gute Grundlagen für Selbstständigkeit. Laufe es gut für Freelancer, komme es oft zu Zusammenschlüssen gleichartiger Partner. „Aber man darf nicht nur die Projekte sehen, sondern muss perspektivisch arbeiten, wenn man langfristig Erfolg haben will“, sagt Bippes. Das bedeutet auch, nicht jeden Auftrag anzunehmen, obwohl Rechnungen im Briefkasten liegen, sonst fehlt Zeit für die Geschäftsentwicklung. BippesBrandão sind aus dieser Zwickmühle heraus gekommen, weil sie „lange nicht die Top-Verdiener in der Firma waren“, erinnert sich Bippes. Es gab Monate, da verdienten beide Gründer nichts oder deutlich weniger als ihre ersten Angestellten. „Man muss auch mal auf Umsatz und Gewinn verzichten, um sich um den Aufbau der Agentur zu kümmern, selbst wenn die Aufbauarbeit nicht sofort zu Einnahmen führt.“ Etwa wenn der Business Developer ab Einstellung bezahlt werden muss, aber nicht sofort Aufträge generiert. Oder wenn Organisation und Prozesse mit steigender Mitarbeiterzahl angepasst werden müssen. Gerade hier hat Bippes noch mehr Rat: „Auslagern, was man nicht selber kann. Und trotz hoher Arbeitsbelastung auf die Weiterentwicklung der eigenen Qualifikation achten. Denn nicht alles kann ausgelagert werden, aber learning by doing ist auch nicht immer die beste Lösung.“
Kontakt:

BippesBrandão GmbH
Andréstraße 49, 63067 Offenbach
Tel.: 069 4789 585 60
kontakt@bippesbrandao.de
www.bippesbrandao.de



OFFENBACH (K)LEBT

Marco Rodriguez, der 2013 seine Firma „as adhesive solutions e.K.“ gründete,  setzt neue Akzente im Bereich Klebetechnik. Sein Kundenumfeld bewegt sich in der kompletten Industrie, dort speziell in den Bereichen Konstruktion, Entwicklung und Produktion. Wie es Herr Rodriguez, der übrigens im Gründercampus OSTPOL beheimatet ist, geschafft hat, sein Unternehmen so erfolgreich aufzubauen, erfahren Sie im nachfolgenden Interview:

Wie kamen Sie auf diese Geschäftsidee?
Ich habe in den vergangenen Jahren in großen Unternehmen als Klebstoffexperte gearbeitet und dabei ein tiefes Know-how aufgebaut. Da der Bereich Klebetechnik in vielen Industriezweigen nur sekundär behandelt wurde, hat sich in den letzten Jahren eine Wissenslücke gebildet, die wir mit unseren Dienstleistungen schließen.

Was ist der Kern des Geschäfts?
Die große Besonderheit ist die ganz klare Ausrichtung auf die Klebetechnik. Hierbei handelt es sich um Prozessoptimierungen, Fehlersuchen, Roboterprogrammierung, Bahnoptimierungen und Prüfungen. Wir übernehmen zum Teil komplette Klebstoffprojekte und schulen die Anwender.

Welchen Nutzen hat der Kunde?
Durch unsere Fachkenntnisse im Bereich der Klebstofftechnik, der Automatisierung und der Robotik, können wir dem Kunden immense Kosten einsparen. Unsere Kunden können verschiedene Klebstoffe speziell für ihre Anforderungen testen lassen und sich somit absichern, dass der eingesetzte Klebstoff auch der Richtige ist. Ausfälle in der Produktion, die auf Probleme mit dem Klebstoff zurückzuführen sind, werden durch uns aufgedeckt und abgestellt. Unser Schulungsprogramm ermöglicht unseren Kunden, alle in der Produktion oder der Konstruktion beteiligten Personen, zielgerecht weiterzubilden, um somit ein Fehlverhalten vorzubeugen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Die Anfragen für Klebstoffversuche sind stark ansteigend, so dass wir für dieses Jahr mit der Einstellung neuer Mitarbeiter kalkulieren. Ebenso arbeiten wir gerade gemeinsam mit einem Großkunden an einer engeren Zusammenarbeit im Bereich der Klebstoffroboter. Wir wollen in Offenbach wachsen. Hier haben wir das richtige Umfeld für positive Unternehmensperspektiven. Außerdem relaunchen wir einen Onlineshop für Klebstoffe. Wir möchten diese Webseite zu einem Komplettanbieter-Shop für Klebetechnik aufbauen.

Welche Tipps können Sie anderen Gründern für Ihren Start geben?

Den Mut zur Lücke finden, ein solider Finanzplan, ein machbarer Businessplan, viel Durchhaltevermögen und ein richtig gutes Netzwerk – das sind aus meiner Sicht die unternehmerischen Erfolgsfaktoren.

Wir danken Herrn Rodriguez für das Gespräch und wünschen ihm weiterhin alles Gute in Offenbach.

as adhesive solutions e.K.
Hermann-Steinhäuser-Str. 43-47
63065 Offenbach
www.klebstoffloesungen.de


Mit Leidenschaft und solidem Fachwissen in die Selbstständigkeit

Giuseppe Zuriago hat eine große Leidenschaft für Autos. Bereits in jungen Jahren interessierte ihn, wie ein Auto von innen aussieht und er schraubte daran herum. Aus dieser Begeisterung heraus erlernte er den Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbauers, arbeitete sich bis zum Werkstattleiter in mehreren Karosseriewerkstätten hoch. „Ich konnte dabei viele praktische Erfahrungen sammeln. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten waren die Grundlage für meine Selbstständigkeit“, sagt Zuriago stolz. Im Mai 2014 startete er mit seinem Unternehmen „SVBO Kfz Sachverständigen Büro Offenbach“. Er erstellt Schadensgutachten, Wertgutachten für Gebrauchtwagen, Young- und Oldtimer, berät Kunden beim Kauf eines Gebrauchtwagens, überprüft aber auch Rechnungen von anderen Werkstätten uvm. „Eigentlich können sich alle Personen, die ein Fahrzeug besitzen und unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sind, an mich wenden und das 24-Stunden am Tag“ führt er weiter aus. Seine Qualität und seine Zuverlässigkeit zahlen sich aus! Schon ein Jahr nach Gründung hat er viele Einzel- wie auch Großkunden und kann gut von seinem Geschäft leben.

Den Schritt in die Selbstständigkeit hatte er damals gut vorbereitet. Gespräche mit der Handwerkskammer (HWK), bei der es u.a. um die Zulassungsvoraussetzung, aber auch um viele betriebswirtschaftliche Fragen ging, wurden geklärt. Auch heute besteht ein enger Kontakt zur HWK und Kreishandwerkerschaft, denn er weiß, dass ein starkes Netzwerk sehr hilfreich ist. Deshalb ist Herr Zuriago auch in seiner Funktion als 2. Vorsitzender aktives Mitglied bei den Handwerksjunioren Offenbach und arbeitet zusätzlich im Vorstand des Landesverbandes Hessen mit.

Kontakt:
SVBO
Kfz Sachverständigen Büro Offenbach
Giuseppe ZuriagoBismarckstraße 6, 63065 Offenbach
069 23815229, zuriago@svbo-kfz.de, www.svbo-kfz.de

 


Darf es noch ein bisschen mehr sein?

„Offenbach hat sehr viel Potential für Kunden, die eine passende Immobilie suchen, ob Häuschen, Eigentumswohnung in einem Neubau oder ein klassischer Altbau - Offenbach ist immer in Bewegung. Ich begleite meine Kunden auf dem gesamten Weg zu ihrer Wunschimmobilie und nicht selten darüber hinaus. Flexibel auf die Lebenssituation meiner Kunden einzugehen und ein bisschen mehr Service zu bieten, als den reinen Vermittlungsauftrag einer Baufinanzierung, ist mein Ziel. Ich sehe mich als Beraterin meiner Kunden aber auch als realistische Ratgeberin bei Themen wie Risikoabsicherung und Bürokratie, welche häufig von den Kunden unterschätzt werden.“


Zur Vorbereitung holte sie sich noch fachmännischen Rat bei KIZ. Dabei ging es speziell um unternehmerische Themen wie Administration, Konkretisierung der Unternehmensstrategie und um die Website. Weitere Themen waren die Professionalisierung der Arbeitsunterlagen sowie die effizientere Gestaltung der Netzwerkarbeit.

Den notwendigen Rückhalt in der Selbstständigkeit erfährt Linda Heim von ihrer Familie, die ihr zu jeder Zeit den Rücken freihält und auch schon mal eine Stunde später zu Abend essen, wenn die Ehefrau und Mutter am Wochenende einen Abendtermin bei einem ihrer Kunden zusagt.

Linda Heim Finanzberatung, Merowingerstraße 52, 63075 Offenbach
Tel.: 0152 31872196, mail@linda-heim.de, www.linda-heim.de

Foto
Gründerin Lina Heim

Foto (Heim)


Kreativer Unternehmergeist in der Hassia Fabrik

Manuel Lehers Begeisterung lag schon immer darin, Menschen zusammenzubringen und auf eine besondere Art und Weise zu verzaubern. Bereits als kleiner Junge stand er mit seinem neuen Zauberkasten vor der Familie und versuchte mit aufwändiger Dekoration eine riesige Show zu machen. Und diese Leidenschaft hat er auch heute noch – er will Menschen zusammenbringen und verzaubern!

 

Manuel Leher kommt aus dem Odenwald und ist seit 2005 Wahl-Offenbacher. Nach einem kurzen Gastspiel in Frankfurt verschlug es ihn wieder zurück nach Offenbach, wo er seitdem wieder wohnt und arbeitet. Nach Beendigung seines Studiums zum Werbe- und Mediendesigner sammelte Manuel Leher zwei Jahre praktische Erfahrungen in der Event Agentur “ENVY”, die u.a. für die Samstags-Veranstaltungen im legendären Cocoon Club bekannt war. Mit dem von ihm für ENVY ins Leben gerufene TINGLE TANGLE CLUB tingelte er über ein Jahr durch ganz Deutschland, und auch auf Ibiza gab es einen Event Stop. Die Veranstaltungen zeichneten sich durch ein hochkarätiges Booking und eine besondere Show aus.

Da Manuel Leher schon immer eigene Events veranstalten und seine eigenen Ideen umsetzen wollte, fasste er den Entschluss zur Selbstständigkeit, und so ging im Januar 2009 die von Ihm gegründete Eventagentur PEAK an den Start. Noch im selben Jahr rief er mit seinen Partnern Carsten Schuchmann und Clarissa Lach “SEE-US-THERE” ins Leben. Von Anfang an sehr erfolgreich, findet das Open Air Musikspektakel jeden Sommer inzwischen 2 bis 3-mal im Leonhard-Eißnert-Park (Suppenschüssel) statt. Weitere Projekte von PEAK sind das “Le Bonheur Open Air” und die Mode-Endverbraucher Messe “YAM YAM Show”.

Seit November 2014 hat sich Herr Leher neuen grundlegenden Herausforderungen gestellt. Mit der neu angemieteten, fast 600 m² großen Indoor-Event-Location “HAUS DREI” in der Hassia Fabrik ergaben sich für PEAK fortan ganz neue Möglichkeiten. Für die technische Betreuung der Location konnte ein zusätzlicher Arbeitsplatz geschaffen werden. Auch die Möglichkeit, ausbilden zu dürfen, nutzt Manuel Leher im Bereich Veranstaltungskauffrau/-mann und bildet derzeit einen Auszubildenden mit viel Engagement erfolgreich aus. Neben den bereits vorhandenen Musik- und Szeneveranstaltungen ermöglicht nun die Indoor-Event-Location Feiern aller Art, von Tagungen, Firmenfeiern, über Workshops oder den bereits etablierten “Familienbrunch”, bis hin zu privaten Anlässen. In der Event-Location finden aber auch Inhouse-Projekte, wie der Sunday Urban Club, Modenschauen und noch vieles mehr statt.

Für Manuel Leher gab es keinen anderen Ort, an dem er seine Ideen so umsetzen konnte. „Offenbach ist eine offene, kreative Stadt, in der man einen inspirierenden Unternehmergeist spürt. Man trifft Gleichgesinnte mit denen man gemeinsam neue Projekte umsetzen kann“ schwärmt Leher. Schon lange ist er nicht mehr alleine tätig; er hat sich ein Team zusammengestellt und sieht das Ganze als eine Art große Familie. Seine Agentur PEAK Management sitzt in der Hassia Fabrik, wo er nun wohnt und auch arbeitet.

PEAK Management

Manuel Leher
Christian-Pleß-Straße 11-13, 63069 Offenbach
069 86007888, hello@peak-music.com

 

 


Luftaufnahmen: Aufstieg und Abstieg - immer ein Erfolg!

Für viele ist das Wort "Aufstieg" eng verknüpft mit wirtschaftlichem Erfolg. Die Macher der Flimmerkasten GmbH dagegen sind zufrieden, wenn es auch erfolgreich runter geht. Hört sich komisch an, ist aber so.

Angefangen hat für Björn Schneider alles nach dem Studium der Soziologie, Theater Film- und Fernsehwissenschaft als er bei einem regionalen TV-Sender in Bayern tätig war. Dort lernte er Kamera, Schnitt, Redaktion, Moderation, Bild- und Tonregie kennen und war anschließend als freier Kameramann und Drehbuchautor tätig. 1999 war es dann so weit - die Flimmerkasten GmbH wurde aus der Taufe gehoben.

Die Entwicklungen im Bereich Filmaufnahmen waren aufregend und rasant. Über die Jahre hinweg ging es immer mehr in die Höhe, denn bewegte Aufnahmen aus der Luft faszinieren, kribbeln angenehm im Magen und machen aus jedem Imagefilm, Werbespot oder Fernsehfilm etwas Einzigartiges, etwas Emotionales.

Alles begann mit einem eigenen Kamerakran, mit dem man schon sehr beeindruckende Bildaufnahmen machen konnte. „Wer aber einmal Höhenluft geschnuppert hat, will noch flexibler, noch höher hinaus“, sagt Schneider.

Nach einer intensiven Recherche und vielen Gesprächen mit Anbietern im Bereich „unbemannte Fliegerei" lernte er im Sommer 2013 über den Modell-Helikopter-Club Offenbach e.V. Thomas Kranz, einen begnadeten Modellbauer, kennen. Die Mischung stimmte – Kranz als begeisterter Kopter-Flieger und IT-Fachmann und Schneider als Kameramann mit viel Erfahrung ergänzten sich perfekt und schnell war eine neue Geschäftsidee geboren.

„Nach vielversprechenden Testflügen des eigens von Thomas Kranz entwickelten Kopters, ist es uns seit Anfang 2014 gelungen, stabilisierte Luftaufnahmen mit sehr hoher Bildqualität unter einem Abfluggewicht von 5kg anbieten zu können“ berichtet Björn Schneider stolz.

Sie schließen damit eine Lücke, die seit Jahren im Bereich der professionellen Luftaufnahmen existierte und bieten ein seltenes Leistungspaket in dieser Gewichtsklasse im Zwei- Mann- Betrieb. Dieses Teamwork hat sich bestens bewährt! Nur so sind Aufnahmen und Flugmanöver möglich, die den Zuschauer wirklich beeindrucken: 360 Grad –Panoramaschwenks, Filmflüge auf bis zu 100 m Höhe (mit Sondergenehmigung sogar noch höher).

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Große Fernsehsender wie z.B. das ZDF, der Hessische Rundfunk, arte und Pro7 gehören schon zu ihren Kunden. Aber auch Städte und Kommunen entdecken für sich die Vorteile von Flugaufnahmen, z.B. um den Zustand von Dächern, Schornsteinen oder Hochspannungsleitungen zu inspizieren. Eine per Video- oder Fotoaufzeichnung langfristig dokumentierbare Analyse. "Aber auch für Gutachter sind wir bereits im Einsatz gewesen, um hochwertige Fotos aus der Luft zur Unfallrekonstruktion anzufertigen", berichtet Schneider.

Seit 2004 ist das erfolgreiche Unternehmen in Offenbach ansässig und fühlt sich hier sehr wohl. „Den Schritt in die Selbstständigkeit habe ich nie bereut. Für mich bedeutet es eine wirkliche Chance, viele unterschiedliche Aufgaben der Film- und Fernsehwelt wesentlich flexibler als in einer Festanstellung wahrnehmen zu können.“

Björn Schneider
Flimmerkasten GmbH
Bierbrauerweg 34
069 68609849, 0170 8142521
flimmerkasten@aol.com
www.flimmerkasten.de


Friseurmeister aus Leidenschaft!

„Jeder Mensch hat einen Beruf – doch ich habe eine Berufung“ sagt Roberto Paludi, der seit Mai 2013 in Offenbach Bürgel sein Friseurgeschäft „United Hairforce“ mit Erfolg führt. Der 28-Jährige Paludi wollte eigentlich kein eigenes Geschäft aufmachen und ging nach der Gesellenprüfung erst einmal zur Bundeswehr. Das war nicht wirklich seine Sache und daher entschloss er sich, in seinem erlernten Beruf weiter zu arbeiten. Er lernte verschiedene Salons kennen – vom Billiganbieter bis hin zum Salon mit gehobenem Ambiente – und machte berufsbegleitend seinen Meisterabschluss.



Dann erfuhr er von einem leerstehenden Laden in Bürgel und entschloss sich kurzfristig in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Handwerkskammer gab ihm Tipps bei seinen intensiven Vorbereitungen. Er recherchierte das Angebot der anderen 7 Friseure vor Ort – schaute sich deren Schaufenster, die Preise und die Öffnungszeiten an und strickte sein eigenes Konzept. So entschloss er sich gerade montags, wenn alle anderen Friseure geschlossen zu haben, zu öffnen. Sein Laden ist geprägt durch gute Musik, Sekt zum Ankommen, lange Öffnungszeiten für Berufstätige und durch eine intensive Kundenberatung. „Meine Beratung geht mindestens 15 Minuten, denn wenn man nicht die Kundenwünsche versteht, kann man keine glücklichen Kunden gewinnen“, da ist sich der Friseurmeister sicher.

Herr Paludi hat sich durch seinen hohen Qualitätsanspruch und sein individuelles Konzept durchgesetzt. Viele Stammkunden bestätigen ihn in seiner Arbeit. Auch der wirtschaftliche Erfolg zeigt, dass er den richtigen Weg gegangen ist. „Es geht so gut, dass ich mir eine eigene Wohnung und ein tolles Auto leisten kann und somit meinen Lebensstandard verbessern konnte“, führt Paludi stolz aus.

Kontakt:
United Hairforce by Roberto Paludi
Falltorstraße 14, 63075 Offenbach
069 97760939, www.united-hairforce.de


Unternehmen in alleMunde bringen

Johann Kneißl eröffnete am 1. Februar 2014 die Kommunikationsagentur alleMunde – anders kommunizieren. Der überzeugte Offenbacher kann sich keinen attraktiveren Standort vorstellen: „Hier bin ich in der Welt der Kulturen zu Hause.“ In der Kreativstadt rund um die HfG und Ostpol, in der Nähe der Zollamt-Studios und Heyne-Fabrik fühlt sich der Existenzgründer wohl.

Johann Kneißl kann mit Menschen. Ob Gemüsehändler, Schreiner oder Medizinprofessor: der Facharbeiter für Landwirtschaft, Schlosser und Altenpfleger kennt viele Branchen und die Menschen in der Stadt. Er lebt seit 1985 in Offenbach, holte hier sein Abitur nach und entdeckt während des Studiums der Germanistik und Philosophie die „Sprache als Leidenschaft“.
Als sein Arbeitgeber nach acht Jahren das von ihm geführte Kommunikationsressort 2013 auflöst, fällt der Entschluss: „Die Kommunikationsarbeit ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt er überzeugt und entscheidet sich für die Selbstständigkeit. Er hat ein gutes Netzwerk und kennt den Bedarf der Unternehmen. Beim KIZ-Infoabend „Erfolgreich selbstständig“ sieht er sich mit seinem Projekt bestärkt.
Im Ostpol erstellt er seinen Businessplan, wird dabei von der Regionalen Kreativwirtschaft (RKW) finanziell unterstützt. Im Manufakturladen Etagerie im Offenbacher Nordend mietet er zum 1. Oktober 2013 ein Coworking-Studio, ein Mikrokredit der GLS Bank von 5.000 € bildet die Basis für die notwendigen Investitionen.
Der erste Auftrag kommt mit der Neugestaltung des Internetauftritts von seinem letzten Arbeitgeber, er übernimmt das Projekt „aus einer Hand“. Am 15. August 2014 ging das Produkt www.lebsite.de online. Seine Grafikagentur holt ihn als Texter für die Website eines Rhein-Main-Gesundheitsnetzwerkes, Flyer für Existenzgründer werden entwickelt: ein KIZ-Coach unterstützt monatlich bei Akquise und Buchhaltung, Konzepten und Verträgen.
Der Branchenkenner im Gesundheitswesen erweitert nach sechs Monaten seine Zielgruppe. Ein Katalog für einen grünen Messebauer, eine Stadtteil-Gewerbebroschüre und die Betreuung der Website eines Architektenbüros stehen auf dem Programm.
Zum Nutzen der Kunden handeln, authentisch bleiben, das eigene Profil schärfen und ökonomisch erfolgreich sein, nennt er die größten Herausforderungen. „Aber ich möchte nichts anderes mehr machen“, sagt Johann Kneißl.

alleMunde – anders kommunizieren
Taunusstraße 1, 63067 Offenbach am Main
Tel.: 069  17515675, Mobil: 0176 50353472.
Johann.Kneissl@allemunde.de,   www.allemunde.de

Foto (Jörg Baumann)


Malariafilms produzieren im Keller unterm Kaiserlei

Die weißen, gestärkten Hemdkragen, den Businessplan in der polierten Banker-Ledermappe und die elfenbeinfarbenen Visitenkarten haben Andere. Stipe Braun, Tarik Dorbane und Dominik Galic überzeugen Kreditinstitute und Kommissionen mit ihrer Arbeit. Wenn sie einen ihrer Filme zeigen, ist meist alles gesagt. Unter dem Namen „Malariafilms“ produzieren sie das, was der Kunde wünscht: Imagefilme, Musikvideos, Werbetrailer, Reportagen und Dokumentationen. In ihrem Studio am Rande des Kaiserleiviertels entwickeln sie ihre Konzepte und Ideen. Gerne auch ungewöhnliche, oft mit individueller Handschrift und immer professionell umgesetzt.

Im düsteren Untergeschoss ist der Sommer ausgesperrt. Hier arbeiten Braun, Dorbane und Galic unter der Stadt an ihren Filmen. Seit fast 2011 existiert die Produktionsfirma nun offiziell. Gestartet haben Sie als Film-Freaks, die Nächte vor dem PC verbrachten, die sich heute zu professionellen Produzenten entwickelt haben. „Wir wollten von unserem Job leben können und dafür war eine Professionalisierung notwendig. Wir können nun noch bessere Ergebnisse abliefern und das entspricht unserer Philosophie“, sagt Galic.

Sie haben sich ihr Handwerk selbst beigebracht. Tarik Dorbane ist gelernter Bühnenbeleuchter, Dominik Galic Tonassistent und Stipe Braun hat lange für eine Film-Produktionsfirma in Stuttgart gearbeitet. Alles fing mit Videos für Musiker an, da die Drei selbst aus der Musikbranche kamen. Heute produzieren Sie alles, was mit Visualisierung zu tun hat. Gerade haben Sie ein komplettes Album visuell für einen namhaften Künstler aus Frankfurt umgesetzt. Dabei übernehmen Sie von der Location-Suche, der künstlerischen Leitung, der Beleuchtung, der Kameraführung und der Postproduktion alles was dazugehört.

Die Firma hat ihren Sitz in Offenbach, obwohl die Unternehmer aus Bad Vilbel und Gießen kommen. „Das hat seinen guten Grund, denn oft wird Offenbach unterschätzt“, sagt Braun. „Als Kreative sehen wir wahrscheinlich schneller die interessanten und schönen Ecken als andere. Auch durch die Förderung durch die Stadt und die Begleitung durch die Planstation hat sich unser Blickwinkel auf Offenbach noch einmal verändert. Jetzt sind wir nicht nur wegen der günstigen Mieten und der idealen Anbindung hier. Die Stadt glaubt an uns und das ist wichtig“, so Braun weiter.

„Malariafilms“ hat auch für die Zukunft große Ziele. Ihr Traum ist es, eigene große Filme zu machen und an anderen Produktionen mitzuwirken.

Kontakt:
Malariafilms
Goethering 54
63067 Offenbach
info@malariafilms.de
www.malariafilms.de


Erhan Dogan - 1take

Ich wurde 1987 in Offenbach geboren und auch hier gründete ich 25 Jahre später gemeinsam mit Kevin Stemberger unser Unternehmen 1take. Bis dahin war es ein langer und kein leichter Weg, aber mit der Unterstützung meiner Familie habe ich es geschafft. Ich kann behaupten, dass ich in mir dieselbe Zielstrebigkeit fühle, die mir mein Vater immer gepredigt und auch vorgelebt hat. Seit jeher lautet meine Devise „Ohne Fleiß keinen Preis“ und ich glaube fest an dieses Prinzip, denn Talent alleine reicht nicht.

Mein generelles Interesse für den „Film“ begann erst im Alter von 16 Jahren. Nach meinem Abitur wusste ich, dass für mich nur ein Studiengang in Frage kommt – Film. Ich bewarb mich an der Hochschule Darmstadt für den Studiengang „Digital Media“ im Bereich „Film“. Ich erkannte während des Studiums, wie fantastisch das Zusammenspiel von Bildern, Musik, Thematik und Schauspielerei wirken kann. Nach einer intensiven Recherche fühlte ich mich dazu bereit, meinen ersten Kurzspielfilm „Madeleine“ zu drehen. Der Film lief bundesweit auf zahlreichen Filmfestivals und wurde 2010 in Leipzig für die „Goldenen Kamera“ nominiert. Dieses Erfolgserlebnis spornte mich an, nachzulegen und weitere Kurzgeschichten zu verfilmen.

Ich erkannte, dass man für einen guten Kurzfilm ein gewisses Budget aufbringen muss, um mit hochwertigem Equipment zu arbeiten. Ich fing an, nebenberuflich als freischaffender Regisseur tätig zu werden. 2011 machte ich meine ersten Erfahrungen im Bereich Musikvideo, kurze Zeit später mit Imagefilmen. Ich baute mir in einer kurzen Zeit zuerst einen kleinen Kundenstamm auf, welcher sich mit der Zeit rasant vergrößerte. Somit finanzierte ich mir meinen Abschlussfilm „Lights. Camera. Action.“, mit welchem ich dann auch auf der 62. Berlinale als „Hessen Talents“ vertreten war.

2012 startete ich gemeinsam mit Kevin Stemberger unsere Medienagentur 1take im Logic Haus – ein wundervoller Ort in Offenbach, an dem kreatives Arbeiten und ein inspirierender Austausch möglich ist. Wir erweiterten unser Team um einen Regisseur, eine Grafikerin und einen Projektmanager, um schließlich Aufträge zu realisieren, welche einen großen Umfang mit sich brachten. Unsere Hauptdienstleistungen sind die Produktion von Image-, Werbe- & Eventfilmen und Musikvideos. Wir betreuten nun Kunden wie Goodyear, Sheraton Group, BMW usw. und pitchten Projekte. Gleichzeitig investierten wir weiterhin in hochwertiges Equipment, um eine technische Perfektion zu gewährleisten. Durch außergewöhnliche Konzepte und einer innovativen Kreativität verschafften wir uns einen festen Platz in der Musikbranche. Alleine durch unsere Musikvideos erreichten wir auf Youtube weit über 14.000.000 Menschen. 2013 wurden wir zur Krönung noch für den Hessischen Gründerpreis nominiert, was uns in unserem Glauben weiter gestärkt hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mein Team und mich sehr viel Energie gekostet hat, um es so weit zu schaffen. Als Selbstständiger hat man keine festen Arbeitszeiten – vor allem in der Medienbranche. An Samstagen und Sonntagen zu arbeiten, ist schon fast zur Regel geworden. Letztendlich sind wir sehr glücklich und zufrieden, auf selbstständiger Basis zu arbeiten. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und sind sehr gespannt, wohin uns der Weg führen wird.

Kontakt:
Erhan Dogan
Strahlenbergerstraße 125A
63067 Offenbach
Tel.: 0176 93366761
erhan@1take.de
www.1take.de


Kreative Goldschmiedin im ostpol°

Goldschmiedin Bärbel Stoeckermann

Bärbel Stoeckermann erhielt als experimentelle Schmuckkünstlerin internationale Awards und nahm an vielen internatonalen Ausstellungen teil.
Sie lehrte ab 1987 als Dozentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Von 2001-2007 lebte und arbeitete sie in Kairo. Dort zeigte sie ihre  Malerei und Skulpturen in Einzelausstellungen. Für soziale Projekte entwarf sie zudem Designs für T-Shirts, Taschen, Poster, Schmuck und mehr.

Zurück in Deutschland entwickelte Bärbel Stoeckermann eine neue Bildtechnik, mit der sie zur Eröffnung des neuen Fraunhofer Instituts in Darmstadt 16 Bilder ausstellen und vor einem wissenschaftlichen Publikum Vorträge hierzu halten durfte.
Im Mai 2012 zog Bärbel Stoeckermann mit ihrer Goldschmiedewerkstatt in den Ostpol. „Ich wollte mit unterschiedlichen Kreativen unter einem Dach arbeiten”, sagt die vielseitige Künstlerin. „Ich stelle ausgefallene Exponate her, aber auch schöne Alltagsdesigns für“Jedermann”.
Zum Thema der Nachhaltigkeit entstehen kleine „Stadtgärten“ Broschen und Anhänger aus Porzellanscherben in Silber, Gold und Steinen gefasst. Die individuellen Formen sind Unikate, die nicht wiederholbar sind. “Man muss dem Massenschmuck der Juweliere  etwas entgegensetzen“ sagt die Künstlerin.
Wer die Arbeiten von Bärbel Stoeckermann persönlich anschauen will, ist im Gründercampus ostpol° willkommen. Jährlich vor Weihnachten stellt sie im Frankfurter Römer aus. Die Künstlerin gibt  auch Schmuckkurse in ihrem ostpol°-Atelier.
Bärbel Stoeckermann
Goldschmiedemeisterin
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47
63065 Offenbach
Tel.: 06074-484 00 79, Mobil: 0177-592 28 14
E-Mail: stoeckermann@gmail.com
Web: www.stoeckermann.net


Vom Big Apple zum Marmeladenlaboratorium

Leiterin des Marmeladenlabors Frau Caktas.

Ja, eine Flasche Apfelwein im quirligen New York kann eine Inspiration für ein Start-up in der Heimatregion sein und viele Offenbacher und Frankfurter sind mittlerweile schon auf den Geschmack gekommen...

Deutsche Freunde schenkten mir eine Flasche Apfelwein als sie erfuhren, dass ich nach Jahren spannendster beruflicher Erfahrungen in der City that never sleeps entschieden hatte, zurück nach Deutschland zu gehen. Aufgewachsen in Würzburg hatte ich von Apfelwein gehört, aber von wirklich kennen konnte keine Rede sein. Nach einem stressigen Bürotag hatte ich das Gefühl, etwas mit den Händen arbeiten zu müssen und so wurde aus dem Apfelwein mit Geliermittel ein zart duftendes Gelee, das mit meinen Kollegen am nächsten Tag im Büro getestet wurde – und eine Geschäftsidee...

Klingt nach einem sehr emotionalen Beginn. Fakt ist, dass ich meine fundierte Ausbildung und die Erfahrung, die ich im Laufe der Jahre in verschiedensten Bereichen sammeln konnte, täglich zum Einsatz bringen muss, um ein so bodenständiges Thema in ein funktionierendes Business zu verwandeln.
Hauswirtschafterin, Hotelfachfrau, Aufbaustudium an der NY University, Luxushotellerie im operativen, personalbezogenen und strategischen Bereich als Director Training & Development, Projektarbeit und Qualitätsmanagement – das sind die beruflichen Stationen, von deren Erfahrung ich im täglichen Start-up Alltag profitiere.  


2011 gründete ich die Marke Genusswolke und das JamLab, mein Marmeladenlaboratorium, wo die Genüsse entstehen. Ende des Jahres gewann ich mit meiner Geschäftsidee einen Wettbewerb und nutzte das Preisgeld für einen Pop-up store in der Frankfurter Zeilgalerie, um die Genusswolke am Markt zu testen. Ein vierwöchiger Existenzgründerkurs und ein KfFW-Darlehen für die kleine Profiküche bildeten zusätzlich die Basis und seit dem stehen kontinuierlicher Aufbau, Akquise, Bestandskundenpflege, Organisatorisches und Administratives sowie auch das Kochen täglich auf dem Plan. Das Sortiment sind zarte Gelees und rustikale aber coole Chutneys, Fruchtaufstriche, Pestos und mehr. Regionale Apfelweingelees – auch mal in überraschenden Gewürzkombinationen wie das leckere Apfelweingelee mit orientalischen Gewürzen, Feines wie Quittengelee mit Rosmarin oder einfach nur Heimeliges wie Apfelgelee mit Zimt und Zucker. Das Motto: Tradition in die Moderne holen, gilt auch für die im Angebot befindlichen Kochkurse. Probieren kann man die Genusswolke-Produkte bei der Käserei L’Abbate, bei Feinkost Laier, bei EDEKA in Frankfurt und im Hessenshop, Frankfurt Sachsenhausen. Stets aktuelle Informationen findet man auf meiner Website www.genusswolke.de


Von der Pike auf Marketingexperte

Marketing Experte Thomas Meid

Thomas Meid kam mehr durch Zufall als Praktikant in eine kleine Agentur für Offset-Druckproduktion. Das war die erste Berührung mit der Kommunikationsbranche. Nach einer Ausbildung zum Werbekaufmann mit Schwerpunkt Druckproduktion schloss sich ein Studium als Diplom Marketing- und Kommunikationswirt an. Im Anschluss arbeitete Herr Meid als Marketing-Assistent bei der Messe Frankfurt.

Im Dezember 2011 wurde dann der Traum einer eigenen kleinen Agentur Wirklichkeit, die sich heute im Bereich der Marketingberatung mit den Schwerpunkten Inbound Marketing, Digital Asset Optimization und Closed Loop Marketing eine gute Reputation aufgebaut hat.

Seine Kunden kommen momentan fast alle aus dem Mittelstand. Gerade technische und erklärungsbedürftige Produkte und Projekte zu vermarkten, macht ihm besonders viel Spaß. „Meine größte Stärke liegt in der Reduktion von komplizierten Sachverhalten, so dass ich in diesem Bereich sehr erfolgreich bin“, sagt Thomas Meid.  

Bei seinem Start in die Selbstständigkeit war er damals sehr skeptisch, als die Agentur für Arbeit ihm riet, sich einen Gründer-Coach zu suchen. „Heute bin ich sehr froh, dass ich den Termin beim KIZ genutzt habe“, so Meid. „Neben vielen unternehmerischen Schwächen, denen ich mir gar nicht bewusst war, konnte ich meinen Unternehmergeist entdecken.“ Über diese Beratung ist er auch zu seinem jetzigen Büro im Gründercampus ostpol° gekommen. Der Schritt – raus aus dem Home Office, rein in das eigene Büro – sei das Beste, was er machen konnte, berichtet Thomas Meid.


Kontakt:
Thomas Meid
Gründercampus ostpol°, Hermann-Steinhäuser-Str. 43-47
069 17554940
mail@thomasmeid.de


Frisörin aus Leidenschaft

Am 09. April 2011 war es so weit - Frau Irini Sidira eröffnete stolz ihr eigenes Frisörgeschäft. Sie hat ihren Traumberuf von der Pike auf gelernt. Nach der Lehre als Frisörin schlossen sich der Meisterkurs und eine einjährige Berufstätigkeit an. Dann wurde sie Fachtrainerin bei Goldwell und merkte aber bald, dass es sie wieder zurück „hinter den Stuhl“ zog. Damit begann auch der Traum vom eigenen Frisörladen.

Ihr Laden befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße. Die Ruhe dieses Ortes setzt Frau Sidira auch in ihrer Arbeit um. Die Besonderheit liegt in der Liebe zu diesem Beruf. „Ich setze gewöhnliche Dinge mit einer außergewöhnlichen Liebe um und das führt mich zum Erfolg“, so Sidira. Jeder Kunde ist individuell und exklusiv, denn Haare sind ein Teil des Körpers der die Privatsphäre betrifft. „Die innere Einzigartigkeit eines Menschen mit einem Teil seines Äußeren zu verbinden, das ist meine Aufgabe“ sagt Frau Sidira voller Überzeugung. Die Kunden sollen sich bei ihr wohl fühlen und die Qualität ihrer Arbeit schätzen.

Während der gesamten Gründungsphase stand sie nicht allein da. Intensiv betreute sie Herr Burghardt von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Er unterstützte sie beim Businessplan, der Umsatz- und Kostenplanung und allem anderen, was für die Bank benötigt wurde. Auch die Hausbank überzeugte Frau Sidira und gewährte ihr ein zinsgünstiges Gründungsdarlehen.
Das Geschäft entwickelte sich bis jetzt sehr gut und Frau Sidira ist zufrieden. „Ich tue das, was mich glücklich macht und werde sogar dafür bezahlt.“ Natürlich gab es auch schwierige Momente, aber die überstand sie. Abschließend resümiert sie: „Ich weiß, dass mein Betrieb ein dauerhafter Prozess ist und dass ich als Unternehmerin jeden Tag daran arbeiten muss. Es gilt, kleine Schritte zu machen und den Entwicklungen die Zeit zu geben, die sie brauchen.“

Kontakt:
Irini Sidira
Kirchgasse 36a, Offenbach
Telefon 069 27297552
Internet www.irinisidira.com


Ein Weg mit Umwegen zu Fresh’n delicious

Freshn delicious Catering Nicole Purwin & Andreas Theobald

Andreas Theobald stammt aus einer renommierten Gastronomiefamilie und sammelte nach seiner Ausbildung vielfältige Erfahrungen in etablierten Häusern. Dagegen kommt Nicole Purwin als studierte Toningenieurin aus einer ganz anderen Sparte. Sie lernten sich 2007 privat kennen und schnell wurde klar, dass beide nicht nur die Leidenschaft für die Musik, sondern auch für die Zubereitung von aufwendigen Speisen teilten. Aus ihrer Passion entwickelte sich ein handfestes Geschäft und sie übernahmen gemeinsam eine alte Gaststätte. Trotz viel investiertem Herzblut, viel Arbeit, Werbung und Geld war es schwer, das Unternehmen profitabel aufzubauen.

Es nahmen zwar viele Gäste die kulinarisch raffinierten Angebote wahr, aber es reichte nicht, um das Unternehmen in die Gewinnzone zu führen. Die logische Konsequenz daraus war die Schließung der Gaststätte. Ihren treuen Gästen boten sie aber weiterhin einen Catering-Service an, der gerne und oft wahrgenommen wurde.

Im April 2011 eröffneten sie das Pizzaschloss am Rande der Stadt in Frankfurt-Oberrad, direkt an der Stadtgrenze zu Offenbach nach der Devise: “Knusprige Pizza, raffinierte Pasta, knackig-frische Salate und mehr. HIER kocht noch ein gelernter Koch, der Dich und sein Handwerk versteht!“. Leider waren die Räumlichkeiten wegen eines Wasserrohrbruches nicht mehr nutzbar und die Suche nach einer geeigneten Immobilie für das Steckenpferd „Catering“ ging weiter. Anfang 2013 wurden sie in direkter Nachbarschaft zum Gründercampus ostpol° fündig.

Heute bietet Fresh’n delicious sowohl kalte, wie auch warme Speisen für private Feste an. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt im Business- und Messe-Catering. Es gibt zusätzlich werktags einen täglich wechselnden Mittagstisch, bei dem auch Vegetarier nicht zu kurz kommen. Als ganz besonderes Special verwöhnt Fresh’n delicious Pärchen mit einem Candle Light Dinner in den eigenen vier Wänden. Für alle, die gerne bei der Zubereitung eines Menüs dabei sein und daraus ein Event für Freunde und Verwandte machen möchten, gibt es Live Cooking und für die Zukunft sind darüber hinaus noch Kochkurse angedacht.
„Wenn alles nach Plan läuft, dann soll Fresh’n delicious in naher Zukunft schon DER Catering Service in Offenbach und Umgebung sein, der mit seiner Qualität und seinem Service überzeugt. „Ein bodenständiges und grundsolides Unternehmen“ sagt Andreas Theobald.


Kontakt:

Fresh’n delicious – Catering & more
Adresse: Hermann-Steinhäuser-Str. 44, 63065 Offenbach
Telefon: 069 710459358
E-Mail: info@freshndelicious.de


1+1=3?
Angelika Höfel von 3drittel

3drittel – wie man zu zweit erfolgreiche Werbung mit ganzen Ergebnissen liefert

Dritte Etage im Gründercampus ostpol°. 3drittel – Werbung im Ganzen steht an der Tür. Drei Personen findet man nicht dahinter, dafür aber zwei Köpfe, die genau wissen, was sie wollen: die Grafik-Designerin Angelika Höfel und die Kommunikationswirtin/Texterin Daniela Buck. Grafik-Design trifft Marketing. Text trifft Gestaltung. In der 3drittel-Denkart heißt das, Grafik beurteilt Text und Marketing Design. Das ist nicht immer einfach und auch nicht bequem. Aber erfolgreich.

Daniela Buck von 3drittel

An eine Partnerschaft dachten beide nicht, als sie sich bei einer Weiterbildung kennen lernten. Doch schon die ersten Projekte zeigten, dass jede genau das einbrachte, was der anderen fehlte. 2007 war es dann so weit oder wie beide sagen: „waren wir so weit“. Denn ihre Entwicklungsschritte sind immer gut und lange durchdacht. „Wesentliche Dinge, gerade wirtschaftliche, planen wir schon. Andere wiederum brauchen einfach Zeit, um zu reifen“, so Angelika Höfel. „Es ist wohl eher zufällig, aber alle zwei Jahre gibt es eine größere Veränderung, so dass unser Reifungszeitraum wohl bei zwei Jahren liegt.“ So zogen sie auch erst nach zwei Jahren in ein gemeinsames Büro. Ihr Wunschbüro fanden sie im ostpol°: professionelles Entree, vorzeigbare Besprechungsräume. „Damit konnte man sich sehen lassen. Das Haus ist authentisch. Es spiegelt unsere Art der Kundenbeziehung wieder“, führt sie weiter aus.

Der Name 3drittel sorgt immer wieder für Nachfragen. Mit dem Namen drücken beide jedoch genau das aus, was ihre Arbeit ausmacht. „Wenn nur wir Zwei das Ganze wären, wären wir vielleicht zu schnell festgefahren, so Daniela Buck. Je nach Projekt bereichern wir unser Team um Netzwerkpartner anderer Fachgebiete, um damit ein richtiges Ganzes liefern zu können.“
Angelika Höfel sieht oft den Kunden als drittes Drittel, der mit seinem Fachwissen erst zu erfolgreichen Ergebnissen führt. Das heißt aber auch, sich Zeit zu nehmen. Sich in die fachlichen aber auch emotionalen Welten der jeweiligen Kunden hineinzuversetzen.

In ihren Kundenbeziehungen bauen sie neben Kompetenz auf Verbindlichkeit, Beweglichkeit und sehr viel Persönlichkeit. Und auch ihr miteinander funktioniert so. Daniela Buck ist zweifache Mutter. Flexibilität und Verständnis sind da vor allem von Angelika Höfel gefragt. „Und das hat sie - ohne Wenn und Aber“, so Daniela Buck über ihre Partnerin. „In machen Dingen sind wir ein wenig Old Scool. Verbindlich nennen wir das.“


Daniela Buck & Angelika Höfel
3drittel
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47
63065 Offenbach
Tel.: 069 69768088
E-Mail: post@drei-drittel.de
www.drei-drittel.de


Unternehmerin Ulrike Poster von Art Connection Offenbach

Art Connection Offenbach

Die Art Connection Offenbach wurde von Ulrike Djellouli-Della im Juli 2011 als Unternehmen gegründet, um Kunst auszustellen und zu vermarkten. Beruflich war dies ein Schritt in eine völlig neue Richtung, um ihre Liebe zur Kunst zu einer Lebensaufgabe zu machen. Vorher hat Frau Djellouli-Della 23 Jahre lang bei einem Finanzdienstleister in Frankfurt in verschiedenen Bereichen gearbeitet, angefangen als Assistentin der Geschäftsleitung bis hin zum sogenannten „Compliance Officer“, zuständig für Geldwäschebekämpfung sowie Daten- und Verbraucherschutz.

Nachdem ihr 2010 aufgrund von Umstrukturierungen gekündigt wurde, hatte Frau Djellouli-Della die Chance, ihr Leben völlig neu zu gestalten. Da sie bereits seit 2009 im Kunstverein Offenbach engagiert ist und ihr Lebenspartner, Horst Kolbinger, als freischaffender Künstler in Offenbach das „Atelier im Hinterhof“ betreibt, hat sie sich entschlossen, ihre Abfindung in den Ausbau des Ateliers zu investieren und dort Raum für Kunst zu schaffen. „Offenbach hat eine ungewöhnlich lebendige und interessante Kunstszene, hat aber eindeutig zu wenig Ausstellungsraum. Mein Traum ist es, die Stadt bundesweit als einen Ort bekannt zu machen, in dem zeitgenössische, lebendige und relevante Kunst geschaffen wird und die Entstehung hautnah erlebt werden kann“, so Frau Djellouli-Della. Ihre Ausstellungen sollen aber nicht nur Kunstexperten, sondern gerade Laien, die sich für Kunst interessieren, ansprechen - und dazu verleiten, Kunstwerke auch für sich zu erwerben und zu schätzen und damit Künstler zu unterstützen.

Um sich mit dem Konzept der Selbstständigkeit vertraut zu machen, hat die Unternehmerin zunächst mit Hilfe eines Coachings durch KIZ einen Businessplan erstellt. Dabei wurde bereits klar, dass es für ein derartiges Konzept einen langen Atem braucht und insbesondere die richtigen Verbindungen wichtig sind. Unter anderem hat sie bei einem Unternehmerabend im ostpol° einen Einrichtungsberater kennengelernt, bei dem sie Werke eines Künstlers ausstellen konnte. Dort hat sie auch ihre ersten Bilder verkauft. Inzwischen arbeitet Frau Djellouli-Della eng mit dem Stadtteilbüro Nordend zusammen und kann dort weitere Ausstellungen und Vernissagen durchführen.

Seit März 2011 hat Frau Djellouli-Della zehn Künstler ausgestellt, meist aus dem Bereich bildende Kunst, aber es gab auch eine spektakuläre Metall-Licht-Installation, eine Fotoausstellung sowie zwei sehr anregende Liederabende.  Spannende Aktionen geplant, wie eine Lesung im Oktober und eine Gruppenausstellung aller im Atelier engagierten Künstler und Schüler. Bei dieser Gelegenheit möchte Frau Djellouli-Della verschiedene Kunstdrucke, Poster und Kalender ausgewählter Künstler anbieten.

Kontakt:
Ulrike Djellouli-Della
Austraße 16
63065 Offenbach
069 80904865
udjellouli@gmail.com
www.artconnetionoffenbach.de


Die Planstation

Die Planstation - kreativ in Offenbach

Die Planstation wurde von Oliver Wittmann und Loimi Brautmann im Jahr 2010 ins Leben gerufen -  vornehmlich um Projektmanagement und -umsetzung des EFRE-Programms „Lokale Ökonomie“ in Offenbach zielgruppennah durchzuführen. Im Gegensatz zu anderen EFRE-geförderten Kommunen in Hessen wurde das Programm in Offenbach gezielt zur Förderung von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft geplant. Ziel dieses Vorhabens ist die Förderung und Niederlassung von Kreativunternehmen in der Stadt. Außerdem soll eine höhere Dichte von Kreativschaffenden in einem ausgewählten Fördergebiet geschaffen werden, die dazu führen soll, dass die Akteure voneinander profitieren.

Die Planstation GbR hat die Aufgabe das grundsätzlich attraktive, jedoch komplexe Förderangebot den Akteuren der Zielgruppe zu vermitteln. Dieses Vorhaben stellte auch insofern eine bemerkenswerte Herausforderung dar, da die Zielgruppe aus sehr unterschiedlichen Sparten mit verschiedenen Bedürfnissen besteht. Dies macht es schwieriger, die Akteure zu erfassen und erfordert eine ständige Anpassung der Kommunikation, insbesondere, da die Aufgabe auch darin besteht, den Kreativschaffenden einen Ansprechpartner von kommunaler Seite aus anzubieten.

 Die Planstation begann 2011 mit dem Aufbau einer Struktur, die als Grundlage einer Anlaufstelle für Kultur- und Kreativunternehmen dienen soll. Die Planstation nutzte dazu bereits Strukturen der beteiligten Ämter (Amt für Wirtschaftsförderung, Forum Kultur und Sport, Amt für Arbeitsförderung u.a.) und kooperiert ferner mit wichtigen Einrichtungen wie der Hochschule für Gestaltung Offenbach oder dem regionalen Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, um eine möglichst große Bandbreite von Kreativen erreichen und vernetzen zu können. 

Damit wird deutlich, dass der Aufgabenbereich der Planstation weiterreicht: Es gilt grundsätzlich, gute Grundlagen für die Ansiedlung und Ballung einer kreativen Szene zu schaffen. Entscheidend sind hier die Basics, also essenzielle Grundlagen für ein gutes Arbeiten und Wohnen, attraktive Arbeitsstätten, ein gutes Netzwerk sowie eine gute für die Unternehmen relevante Infrastruktur, die bei Kultur- und Kreativschaffenden oft grundverschieden zu anderen Unternehmen ist. Die Planstation hat sich, neben der Betreuung der Kunden durch das Förderprogramm, das Etablieren einer Anlaufstelle für Kreative zum Ziel gesetzt. Eine der ersten Schritte hierzu soll mittelfristig der Aufbau eines so genannten „Front Office für die Kreativwirtschaft“ sein. Das Front Office soll die vorhandenen Infrastrukturen der Stadt für die kreative Klientel zugänglicher machen. 

Das bekannte Team der Planstation, bestehend aus Oliver Wittmann und Loimi Brautmann, wird im August Verstärkung erfahren. Ergänzt wird das Team um den Kulturmanager Oliver Kremershof, der sich fortan gleichermaßen für die Ziele der Planstation und damit für das kreative Umfeld in Offenbach engagieren wird.


klaus kob kreativkarton - Von wegen alte Schachteln...

klaus kob kreativkarton - Von wegen alte Schachteln...

Schachteln haben es ihm angetan. Doch wer glaubt, hier bei klaus kob kreativkarton in der dritten Etage des Offenbacher ostpol° alte Schachteln zu finden, der irrt.
Modern ist es hier und modern sind auch seine Verpackungsideen.  
Nicht abgehoben dafür kreativ und von Format.

Kreativ verschachtelt mochte er es schon immer. Bis 2004 war Klaus Kob Verpackungsdesigner in der Faltschachtelindustrie. Verpackungsentwicklung, Sonderkonstruktionen und Musterbau für namhafte Unternehmen aus den Bereichen Kosmetik, Pharmazie und Büroartikel. Als sein Arbeitgeber nach England umzog stellte er jedoch seine ausgeprägte Liebe zum Festlande fest und blieb – hier in Offenbach. Und nun? Das machen, was er richtig gut kann – Verpackungen aus Karton entwickeln.

Die Idee ist geboren. Jedoch für Klaus Kob zu wenig, um erfolgreich in die Selbständigkeit zu starten. Mit Unterstützung der Experten von KIZ und der IHK machte er sich fit in Sachen Unternehmensgründung. Marketing, Finanz- und Wirtschaftsplan sowie Grundlagen der Buchhaltung standen auf dem Tagesplan. Und mit der Strategie kamen auch die Kunden. Innerhalb kurzer Zeit konnte er sich wieder ganz dem Schachtelbau widmen. „Ohne Plan und Strategie wäre das so schnell nicht möglich gewesen“, so Kob. „Ich hätte mich im wahrsten Sinne des Wortes verschachtelt“.

Heute gehören Werbeagenturen, Eventveranstalter, Banken, Versicherungen, Hotels, Druckereien u.v.m. zu seinen Kunden und wissen zu schätzen, dass sie bei Klaus Kob keine Lagerware sondern maßgeschneiderte individuelle Einzelfertigungen erhalten. Immer mehr Unternehmen möchten ihrem Präsent oder ihrem Mailing mit einer passenden Hülle die nötige Aufmerksamkeit oder Wertschätzung verschaffen. Doch nicht immer werden gleich 1.000 Stück davon gebraucht.

Wenn Verpackungshersteller wegen zu geringer Auflagen den Kopf schütteln, dann fangen Kobs Augen an zu leuchten. Seine Verpackungen sind zwar nicht für jeden ein Schnäppchen, aber die Schachtelmanufaktur macht es möglich und kommt ohne die teuren Werkzeugkosten der Industrieherstellung aus. Damit sind Auflagen ab 50 Stück rentabel.

Klaus Kob der Schachtelmacher bleibt seinem Standort Offenbach gern treu. „Ich habe viel Unterstützung gerade in der Zeit der Unternehmensgründung hier erfahren. Als ich mich Ende 2011 nach neuen Räumen umsah, war für mich klar, dass ich in Offenbach bleibe.“ Seit Januar 2012 ist Kob ostpol° - Mieter und hat nach seinen Aussagen nicht nur ein großes, lichtdurchflutetes Atelier bekommen, sondern ein sehr inspiratives Umfeld mit supernetten kreativen Nachbarn. 

 
Klaus Kob
Geschäftsführer von Kreativkarton
Hermann-Steinhäuser-Str. 43-47
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069 850 96 950
kontakt@kreativkarton.de
www.kreativkarton.de